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»Als Globetrotter sucht er das  Authentische im Land und in den Menschen...«  (Sächsische Zeitung)

Pressespiegel

zum Buch - Zu Fuß von Dresden nach Dublin

Jeder   träumt   davon:    Einfach   raus!   Alles   vergessen.   Was   ganz   anderes   tun.   Jan Balster   hat   es   getan   und   ist   " Zu   Fuß   von   Dresden   nach   Dublin "   (Verlag   am Park)   gewandert.   Unser   Literaturredakteur   (Henner   Kotte)   sprach   mit   dem Läufer, Reisejournalisten, Buchhändler... Blitz!:  Wie kamst du auf die Idee zu Fuß durch Europa zu wandern? Reisen   wollte   ich   schon   immer   und   möglichst   viele   Leute   kennen   lernen,   mit   ihnen   ein Stück   Leben   verbringen.   Nun   kamen   noch   einige   Umstände   hinzu:   Ich   war   damals arbeitslos   und   damit   auch   finanziell   nicht   sehr   betucht.   Die   Idee   zu   Fuß   erwuchs   sehr schnell, vier Wochen Vorbereitung und los ging es. Blitz!: Was sagten die Anverwandten dazu? Sie   hatten   keine   Zeit   zu   überlegen   oder   es   mir   auszureden.   Ich   teilte   ihnen   meine Unternehmung circa 14 Tage vorher mit. Blitz!:    Wie    geht    man    mit    dem    Risiko    der    Nichtversichertheit    um?    Denn    die Krankenversicherung hattest Du ja gekündigt. Man   geht   immer   davon   aus,   es   passiert   schon   nicht.   Darüber   habe   ich   zu   Beginn   der Reise   nachgedacht,   doch   mit   jedem   Kilometer   schwindet   dieses   Risiko,   man   lernt   dazu. Clochards   sind   auch   nicht   versichert.   Und   sollte   doch   etwas   passieren,   hilfsbereite Menschen   sind   noch   nicht   ausgestorben.   In   Deutschland   blieb   ich   unversichert,   weshalb ich dieses Land so schnell wie nur irgend möglich verließ. Blitz!: Warum der Zielort Dublin? Auf   zum   Atlantik!   Diesen   Riesentümpel   wollte   ich   mir    schon   immer   einmal anschauen.   Dublin   hat   sich   auf   der   Reise   ergeben.   Der   Satz:   "Ich   wandere von   Dresden   nach   Dublin"   klingt   vertrauter,   als:   "Ich   bin   zwischen   Coswig und Doolin zu Fuß unterwegs" Blitz!: Warum der Umweg über die französische Mittelmeerküste? Ich   wollte   so   viel   wie   möglich   von   Frankreich   sehen   oder   einfach   wissen, ob   es   in   Arles   wirklich   an   keiner   Ecke   zieht   und   die   Wassertemperatur   im Mittelmeer   höher   ist,   als   die   des   Atlantiks.   Ich   habe   mich   treiben   lassen, kann also sagen, ich habe mich nie verlaufen. Blitz!:  Was war die schlimmste Nacht? Im   ersten   Moment   würde   ich   sagten,   als   ich   in   Südfrankreich   mitten   in   der Nacht   mit   einem   Doppelläufigen   bedroht   wurde.   Doch   schlimmer   waren die   Nächte,   wenn   ich   abends   vor   Hunger   nicht   einschlafen   konnte   und morgens immer noch Kohldampf hatte. Blitz!:  Wem möchtest du noch einmal begegnen? Otto   aus   Avignon   sagte   zu   mir:   "Man   sieht   sich   immer   zweimal   im   Leben." Ich   möchte   wissen,   ob   Otto   seine   Tochter   in   Kanada   besuchte.   Ob   Jeanne aus   Lyon   ihr   Abitur   bestanden   hat,   Peter,   der   Tramp   wieder   den   Menschen vertraut.   Ob   John   immer   noch   im   Obdachlosenasyl   in   Bristol   vorbeischaut,   Linda   einen besser   bezahlten   Job   fand   und   ihr   Vater   seinen   Lebensabend   genießen   kann.   Ob   Sean von   den   Drogen   runter   ist,   sein   Vater   noch   der   IRA   anhängt   und   Stanley,   der   Musiker aus Killkenny, seinen großen Hit landete? Blitz!:  Gibt es reiseliterarische Vorbilder? Schwierige   Frage.   Wenn   ich   jemanden   nennen   muss,   so   bleibt   Woody   Guthrie   mit seinem   Buch:   "Bound   for   Glory".   Eine   Reise   als   Tramp   und   Folksänger   durch   Amerika. Andernfalls   ist   es   mir   gleichgültig,   ob   ein   Autor   bekannt   oder   unbekannt   ist,   wichtig   ist der   humanistische   Gedanke   und   die   Wahrheit   in   seinen   Büchern,   seinen   Texten.   Es   ist leicht   Arbeitslose   und   Ausländer   abzuwerten,   wenn   man   selbst   keine   kennt.   Doch   sie   zu Wort kommen lassen, ihr Vertrauen zu wecken, ist verdammt schwer. Blitz!: Wie hast du den Verlag gefunden? Das   kann   lange   dauern.   Kürzer   geht   es   so:   wenn   man   vorn   rausfliegt,   kommt   man   von hinten   wieder   zurück.   Ich   habe   zwölf   Verlage   angeschrieben,   davon   bekam   ich   zwei Absagen   und   drei   Zusagen,   der   Rest   hat   sich   nie   gemeldet.   Danach   habe   ich   nach Bekanntheit und Verbreitung entschieden, nach dem guten Gefühl. Blitz!: Was machst du heute? Seit   1996   bin   ich   publizistisch   tätig,   vor   allem   als   Bild-   und   Reisejournalist   für   in-   und ausländische   Zeitungen   und   Zeitschriften.   Ich   schreibe   unter   anderem   viel   für   Russland und   eine   kasachische   Zeitung.   Meine   Bilder   werden   über   nationale   Agenturen   und   eine internationale   Fotoagentur   vertrieben.   Und   wenn   ich   nicht   gerade   globetrotte,   arbeite ich als Buchhändler in Dresden. Blitz!: Wann steigt die nächste Tour? Nächstes Jahr. Wohin kann ich noch nicht genau sagen.

“Zu Fuß von Dresden nach

Dublin”

3100 Kilometer ohne Geld durch Europa zum Buch
Mongolei Reise Reportagen Buch Jan Balster Mythen Blitz! Stadtmagazin - Zu Fuss und ohne Geld durch Europa
Interview zum Buch: Zu Fuß von Dresden nach Dublin Blitz! Das Stadtmagazin Dresden - 15. November 2006
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zum Buch - Zu Fuß von Dresden nach Dublin

Interview zum Buch: Zu Fuß von Dresden nach Dublin Blitz! Das Stadtmagazin Dresden - 15. November 2006
Jeder   träumt   davon:    Einfach   raus!   Alles vergessen.   Was   ganz   anderes   tun.   Jan Balster   hat   es   getan   und   ist   " Zu   Fuß   von Dresden   nach   Dublin "   (Verlag   am   Park) gewandert.      Unser      Literaturredakteur (Henner   Kotte)   sprach   mit   dem   Läufer, Reisejournalisten, Buchhändler... Blitz!:      Wie   kamst   du   auf   die   Idee   zu   Fuß durch Europa zu wandern? Reisen   wollte   ich   schon   immer   und   möglichst viele    Leute    kennen    lernen,    mit    ihnen    ein Stück    Leben    verbringen.    Nun    kamen    noch einige    Umstände    hinzu:    Ich    war    damals arbeitslos    und    damit    auch    finanziell    nicht sehr   betucht.   Die   Idee   zu   Fuß   erwuchs   sehr schnell,   vier   Wochen   Vorbereitung   und   los ging es. Blitz!: Was sagten die Anverwandten dazu? Sie   hatten   keine   Zeit   zu   überlegen   oder   es   mir   auszureden.   Ich   teilte   ihnen   meine Unternehmung circa 14 Tage vorher mit. Blitz!:    Wie    geht    man    mit    dem    Risiko    der    Nichtversichertheit    um?    Denn    die Krankenversicherung hattest Du ja gekündigt. Man   geht   immer   davon   aus,   es   passiert   schon   nicht.   Darüber   habe   ich   zu   Beginn der   Reise   nachgedacht,   doch   mit   jedem   Kilometer   schwindet   dieses   Risiko,   man lernt   dazu.   Clochards   sind   auch   nicht   versichert.   Und   sollte   doch   etwas   passieren, hilfsbereite    Menschen    sind    noch    nicht    ausgestorben.    In    Deutschland    blieb    ich unversichert, weshalb ich dieses Land so schnell wie nur irgend möglich verließ. Blitz!: Warum der Zielort Dublin? Auf      zum      Atlantik!      Diesen Riesentümpel    wollte    ich    mir   schon           immer           einmal anschauen.   Dublin   hat   sich   auf der   Reise   ergeben.   Der   Satz: "Ich     wandere     von     Dresden nach   Dublin"   klingt   vertrauter, als:   "Ich   bin   zwischen   Coswig und Doolin zu Fuß unterwegs" Blitz!:   Warum   der   Umweg   über die                         französische Mittelmeerküste? Ich   wollte   so   viel   wie   möglich von     Frankreich     sehen     oder einfach   wissen,   ob   es   in   Arles wirklich    an    keiner    Ecke    zieht und   die   Wassertemperatur   im Mittelmeer    höher    ist,    als    die des    Atlantiks.    Ich    habe    mich treiben      lassen,      kann      also sagen,     ich     habe     mich     nie verlaufen. Blitz!:      Was   war   die   schlimmste Nacht? Im   ersten   Moment   würde   ich   sagten,   als   ich   in   Südfrankreich   mitten   in   der   Nacht mit   einem   Doppelläufigen   bedroht   wurde.   Doch   schlimmer   waren   die   Nächte,   wenn ich    abends    vor    Hunger    nicht    einschlafen    konnte    und    morgens    immer    noch Kohldampf hatte. Blitz!:  Wem möchtest du noch einmal begegnen? Otto   aus   Avignon   sagte   zu   mir:   "Man   sieht   sich   immer   zweimal   im   Leben."   Ich möchte   wissen,   ob   Otto   seine   Tochter   in   Kanada   besuchte.   Ob   Jeanne   aus   Lyon   ihr Abitur   bestanden   hat,   Peter,   der   Tramp   wieder   den   Menschen   vertraut.   Ob   John immer    noch    im    Obdachlosenasyl    in    Bristol    vorbeischaut,    Linda    einen    besser bezahlten   Job   fand   und   ihr   Vater   seinen   Lebensabend   genießen   kann.   Ob   Sean   von den   Drogen   runter   ist,   sein   Vater   noch   der   IRA   anhängt   und   Stanley,   der   Musiker aus Killkenny, seinen großen Hit landete? Blitz!:  Gibt es reiseliterarische Vorbilder? Schwierige   Frage.   Wenn   ich   jemanden   nennen   muss,   so   bleibt   Woody   Guthrie   mit seinem    Buch:    "Bound    for    Glory".    Eine    Reise    als    Tramp    und    Folksänger    durch Amerika.   Andernfalls   ist   es   mir   gleichgültig,   ob   ein   Autor   bekannt   oder   unbekannt ist,   wichtig   ist   der   humanistische   Gedanke   und   die   Wahrheit   in   seinen   Büchern, seinen   Texten.   Es   ist   leicht   Arbeitslose   und   Ausländer   abzuwerten,   wenn   man   selbst keine    kennt.    Doch    sie    zu    Wort    kommen    lassen,    ihr    Vertrauen    zu    wecken,    ist verdammt schwer. Blitz!: Wie hast du den Verlag gefunden? Das   kann   lange   dauern.   Kürzer   geht   es   so:   wenn   man   vorn   rausfliegt,   kommt   man von   hinten   wieder   zurück.   Ich   habe   zwölf   Verlage   angeschrieben,   davon   bekam   ich zwei   Absagen   und   drei   Zusagen,   der   Rest   hat   sich   nie   gemeldet.   Danach   habe   ich nach Bekanntheit und Verbreitung entschieden, nach dem guten Gefühl. Blitz!: Was machst du heute? Seit   1996   bin   ich   publizistisch   tätig,   vor   allem   als   Bild-   und   Reisejournalist   für   in- und   ausländische   Zeitungen   und   Zeitschriften.   Ich   schreibe   unter   anderem   viel   für Russland    und    eine    kasachische    Zeitung.    Meine    Bilder    werden    über    nationale Agenturen   und   eine   internationale   Fotoagentur   vertrieben.   Und   wenn   ich   nicht gerade globetrotte, arbeite ich als Buchhändler in Dresden. Blitz!: Wann steigt die nächste Tour? Nächstes Jahr. Wohin kann ich noch nicht genau sagen.

“Zu Fuß von Dresden nach

Dublin”

3100 Kilometer ohne Geld durch Europa zum Buch
Mongolei Reise Reportagen Buch Jan Balster Mythen Blitz! Stadtmagazin - Zu Fuss und ohne Geld durch Europa
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Belletristik, ebooks, Reiseliteratur, Kinderbücher, Biografien, Kochbücher, Hörbücher, CD & DVD, fremdsprachige Literatur, Sachbücher und Fachbücher, antiquarische Bücher

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zum Buch - Zu Fuß von Dresden

nach Dublin

Interview zum Buch: Zu Fuß von Dresden nach Dublin Blitz! Das Stadtmagazin Dresden - 15. November 2006
»Als Globetrotter sucht er das  Authentische im Land und in den Menschen...«  (Sächsische Zeitung)
Jeder      träumt      davon:   Einfach       raus!       Alles vergessen.     Was     ganz anderes         tun.         Jan Balster     hat     es     getan und    ist    " Zu    Fuß    von Dresden     nach     Dublin " (Verlag        am        Park) gewandert.             Unser   (Henner    Kotte)    sprach mit         dem         Läufer,   Buchhändler... Blitz!:      Wie   kamst   du   auf die    Idee    zu    Fuß    durch Europa zu wandern? Reisen    wollte    ich    schon immer   und   möglichst   viele Leute   kennen   lernen,   mit ihnen     ein     Stück     Leben verbringen.   Nun   kamen   noch   einige   Umstände   hinzu:   Ich   war damals   arbeitslos   und   damit   auch   finanziell   nicht   sehr   betucht. Die     Idee     zu     Fuß     erwuchs     sehr     schnell,     vier     Wochen Vorbereitung und los ging es. Blitz!: Was sagten die Anverwandten dazu? Sie   hatten   keine   Zeit   zu   überlegen   oder   es   mir   auszureden.   Ich teilte ihnen meine Unternehmung circa 14 Tage vorher mit. Blitz!:   Wie   geht   man   mit   dem   Risiko   der   Nichtversichertheit um? Denn die Krankenversicherung hattest Du ja gekündigt. Man   geht   immer   davon   aus,   es   passiert   schon   nicht.   Darüber habe   ich   zu   Beginn   der   Reise   nachgedacht,   doch   mit   jedem Kilometer   schwindet   dieses   Risiko,   man   lernt   dazu.   Clochards sind   auch   nicht   versichert.   Und   sollte   doch   etwas   passieren, hilfsbereite     Menschen     sind     noch     nicht     ausgestorben.     In Deutschland   blieb   ich   unversichert,   weshalb   ich   dieses   Land   so schnell wie nur irgend möglich verließ. Blitz!: Warum der Zielort Dublin? Auf   zum   Atlantik!   Diesen   Riesentümpel   wollte   ich   mir    schon immer    einmal    anschauen.    Dublin    hat    sich    auf    der    Reise ergeben.   Der   Satz:   "Ich   wandere   von   Dresden   nach   Dublin" klingt   vertrauter,   als:   "Ich   bin   zwischen   Coswig   und   Doolin   zu Fuß unterwegs" Blitz!:       Warum       der       Umweg       über       die       französische Mittelmeerküste? Ich   wollte   so   viel   wie   möglich   von   Frankreich   sehen   oder   einfach wissen,   ob   es   in   Arles   wirklich   an   keiner   Ecke   zieht   und   die Wassertemperatur     im     Mittelmeer     höher     ist,     als     die     des Atlantiks.   Ich   habe   mich   treiben   lassen,   kann   also   sagen,   ich habe mich nie verlaufen. Blitz!:  Was war die schlimmste Nacht? Im   ersten   Moment   würde   ich   sagten,   als   ich   in   Südfrankreich mitten   in   der   Nacht   mit   einem   Doppelläufigen   bedroht   wurde. Doch   schlimmer   waren   die   Nächte,   wenn   ich   abends   vor   Hunger nicht   einschlafen   konnte   und   morgens   immer   noch   Kohldampf hatte. Blitz!:  Wem möchtest du noch einmal begegnen? Otto   aus   Avignon   sagte   zu   mir:   "Man   sieht   sich   immer   zweimal im   Leben."   Ich   möchte   wissen,   ob   Otto   seine   Tochter   in   Kanada besuchte.   Ob   Jeanne   aus   Lyon   ihr   Abitur   bestanden   hat,   Peter, der   Tramp   wieder   den   Menschen   vertraut.   Ob   John   immer   noch im   Obdachlosenasyl   in   Bristol   vorbeischaut,   Linda   einen   besser bezahlten   Job   fand   und   ihr   Vater   seinen   Lebensabend   genießen kann.   Ob   Sean   von   den   Drogen   runter   ist,   sein   Vater   noch   der IRA   anhängt   und   Stanley,   der   Musiker   aus   Killkenny,   seinen großen Hit landete? Blitz!:  Gibt es reiseliterarische Vorbilder? Schwierige   Frage.   Wenn   ich   jemanden   nennen   muss,   so   bleibt Woody   Guthrie   mit   seinem   Buch:   "Bound   for   Glory".   Eine   Reise als   Tramp   und   Folksänger   durch   Amerika.   Andernfalls   ist   es   mir gleichgültig,   ob   ein   Autor   bekannt   oder   unbekannt   ist,   wichtig ist    der    humanistische    Gedanke    und    die    Wahrheit    in    seinen Büchern,   seinen   Texten.   Es   ist   leicht   Arbeitslose   und   Ausländer abzuwerten,   wenn   man   selbst   keine   kennt.   Doch   sie   zu   Wort kommen    lassen,    ihr    Vertrauen    zu    wecken,    ist    verdammt schwer. Blitz!: Wie hast du den Verlag gefunden? Das   kann   lange   dauern.   Kürzer   geht   es   so:   wenn   man   vorn rausfliegt,    kommt    man    von    hinten    wieder    zurück.    Ich    habe zwölf   Verlage   angeschrieben,   davon   bekam   ich   zwei   Absagen und   drei   Zusagen,   der   Rest   hat   sich   nie   gemeldet.   Danach   habe ich   nach   Bekanntheit   und   Verbreitung   entschieden,   nach   dem guten Gefühl. Blitz!: Was machst du heute? Seit   1996   bin   ich   publizistisch   tätig,   vor   allem   als   Bild-   und Reisejournalist     für     in-     und     ausländische     Zeitungen     und Zeitschriften.   Ich   schreibe   unter   anderem   viel   für   Russland   und eine   kasachische   Zeitung.   Meine   Bilder   werden   über   nationale Agenturen   und   eine   internationale   Fotoagentur   vertrieben.   Und wenn   ich   nicht   gerade   globetrotte,   arbeite   ich   als   Buchhändler in Dresden. Blitz!: Wann steigt die nächste Tour? Nächstes Jahr. 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